Indoor-Tracking ist eines der am häufigsten nachgefragten Szenarien im Asset-Management. Benutzer möchten sehen, auf welcher Etage eines Gebäudes sich ein Asset befindet, in welcher Zone es ist, wie es dorthin gelangt ist und was in Echtzeit um es herum passiert.
In den letzten Monaten haben wir die Indoor-Tracking-Funktionen in Tags deutlich aktualisiert, und wir möchten mehr Details dazu teilen.
Gebäude, Ebenen und Zonen
Die Hauptkomponenten des Indoor-Trackings in Tags sind Gebäude, Ebenen (die Etagen darstellen können) und Zonen innerhalb der Ebenen.
Sie können Gebäude erstellen, sie auf der Karte platzieren, ihre Form definieren und anschließend mehrere Ebenen (Etagen) darin hinzufügen.
Jede Ebene repräsentiert eine einzelne Etage innerhalb des Gebäudes. Sie können einen Grundriss im PNG-, JPG- oder SVG-Format hochladen und Maßstab, Drehung, Transparenz und Georeferenzierung konfigurieren.
Ein wichtiger Schritt ist das Platzieren von Gateways auf der Ebene, sodass sie ihren tatsächlichen physischen Standorten entsprechen. Das können entweder mobile GPS-Tracker mit BLE-Scan oder Wirepas Mesh-Anker sein, die Daten innerhalb der Anlage weiterleiten.
Beim Platzieren eines Gateway können Sie bei Bedarf auch dessen Höhe über dem Boden festlegen. Das wird später berücksichtigt, wenn die Position eines Sensors oder eines Assets auf der Etage berechnet wird.
Eine Ebene muss nicht mit einem Gebäude verknüpft sein — zum Beispiel, wenn es sich nur um eine offene Fläche neben der Anlage handelt.
Auf jeder Ebene können Sie auch Zonen erstellen – wichtige Bereiche einer Etage (z. B. Lager, Montagelinie, Ladestation). Zonen können als Kreise oder Polygone gezeichnet werden, und Sie können ihre Farbe und Transparenz festlegen.
Jeder Ein- und Austritt in eine Zone wird protokolliert. Sie können diese Ereignisse im Verlauf ansehen, Berichte erstellen und Benachrichtigungen erhalten, sobald ein Asset in eine Zone hinein- oder aus ihr herauswechselt. Dasselbe gilt für Ebenen (Etagen).
2D- und 3D-Karten
Tags bietet zwei Ansichtsmodi für die Arbeit mit Gebäuden.
Die 2D-Ansicht (Draufsicht) ist praktisch, wenn ein Standort eine große Anzahl getrackter Objekte enthält: Sie ist ressourcenschonender, und Objekte, die sich im selben Bereich befinden, werden automatisch gruppiert, sodass der Plan übersichtlich bleibt.
Die 3D-Ansicht bietet eine visuelle Darstellung der Gebäudestruktur mit allen Ebenen und den positionierten Objekten. Sie können die Ansicht frei drehen, neigen und zoomen. Bewegungen zwischen Etagen und Höhendaten werden direkt in der Szene angezeigt.
In der 3D-Ansicht erscheinen Assets als kleine 3D-Figuren basierend auf ihrer Kategorie – Person, Gabelstapler, Wagen, Rollwagen usw. So sehen Sie, was sich bewegt, nicht nur wo.
Anzeige & Filterung
Indoor-Szenen können eine große Anzahl von Objekten enthalten, daher bietet das System spezielle Tools zur Verwaltung der Darstellung.
Sie können ein- oder ausblenden:
- Gateways, Anker, Assets, Sensoren
- Zonen
- Objekt- und Zonennamen
- Kartenunterlage
- Signalstärke
- Höhenindikatoren
Außerdem können Sie Objekte in der Szene nach Labels, Geozäunen und Zonen filtern.
Bewegungsverlauf
Der Verlauf von Bewegungen in Innenbereichen kann in zwei Modi angezeigt werden.
Wiedergabe einzelner Objekte ist über den Tab Verlauf eines Sensors oder Assets verfügbar. Aufenthalte auf verschiedenen Etagen sowie Zonenbesuche werden dabei als einzelne Einträge mit Wiedergabesteuerung angezeigt.
Gebäudeweiter Verlauf spielt alle Objekte über alle Etagen eines Gebäudes gleichzeitig ab. Er wird unter Benutzereinstellungen → Gebäudeweiter Verlauf in der 3D-Szene (experimentelle Funktion) umgeschaltet.
Während der gebäudeweiten Wiedergabe wechselt die Auswahl eines Sensors oder Assets und die Nutzung des entsprechenden Icons zur vollständigen Historie dieses Objekts. Dieselbe Steuerung bringt Sie zurück zur gebäudeweiten Wiedergabe.
Diese Funktionen machen Indoor-Tracking wirklich einfacher – und sehen dabei auch noch großartig aus.